No Risk No Fun :-)

 

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5.03.2022 Hoch Ybrig, Schweizermeisterschaft

Bei strahledem Wetter konnten wir besten Schweizer Skicrosser uns auf einer engen, rassigen und spannenden Skicross-Strecke coole fights liefern. Schnee und Piste präsentierten sich echt gut dank tiefen Temperaturen in der Nacht.

Auch wenn ich im Zeitlauf etwas riskierte und gleich zwei Mal zu Boden kam, mich auffing und ins Ziel schmiss, startete ich in die Finals. Natürlich warteten die top Weltcupfahrer und der Olympiasieger auf mich in den Heats. Bis ins Halbfinale fuhr ich solide und zog meine Linie. Dann verpatze ich die Starts, was auch mit beherzter Aufholjagdt nicht wieder gut zu machen war. Der 7. Rang bedeutet mein bestes Resultat an einer Schweizermeisterschaft. Nun folgen noch die letzten vier Rennen in Italien und Frankreich.

11. - 12.02.2022 Reiteralm

Viel Neuschnee und stetiger Schneefall machen den Organisatoren in unserem Cross Arbeit. Eigentlich komme ich mit Wetterwidrigkeiten gut zurecht. Dies konnte ich beweisen: beide Zeitläufe beendete ich auf 4 und 3. Aber wieder wird der 4. Platz vom ersten Tag nicht gewertet und am zweiten Renntag war in den Achtelelfinals Endstation. Das Glück gehört den Tüchtigen - also ist Training auf dem Programm und Olympia mitfiebern angesagt.

4. - 6.02.2022 Grasgehren

Weiche Pisten zögerten nach gutem Training am Vortag die Qualirennen hinaus. Als wir endlich starten konnten gelang mir ein akzeptabler Lauf. Die sehr nahen Zeitabstände weisen auf das Niveau unserer Truppe hin. Leider wurde dann das Qualiresultat nicht gezählt, weil die Piste kein Wettkampf zuliess.

Tag 2: Die Nacht war kalt und die Pisten in top Zustand. Erneut gab ich Vollgas im Zeitlauf und hätte eine super Ausgangslage gehabt. Doch in der engen S-Passage wurde ich überholt. Tja es scheint grad nicht so aufzugehen.

20. & 21.01.2022 Lenk

Leider kann ich nichts gutes von diesen Renntagen berichten. Ich muss das nun verarbeiten und abschreiben. Nur so viel: Ich lass mich auch durch Ungerechtigkeit nicht unterkriegen! Next Stopp Grasgehren (D) - hoffentlich in Topform nach meiner Coronazeit.

14. - 16.01.2022 Reiteralm

Die Trainings hatten wir verpasst wegen positiven Coronatests. Das erste Rennen gelang mir recht gut. 5. Schlussrang.

Am zweiten Tag blieb ich leider schon im Achtelfinal hängen. Weiter arbeiten und an die Lenk reisen.


16. & 17.12.2021 Val Thorens (F)

 

Die Vorfreude war gross, die Ambitionen auch. Die Strecke mag ich und hab beide Extreme der Emotionen da erlebt. Diesmal war es so ein "wäre-mehr-drin-gelegen" Gefühl. Da Positive ist, dass der spektakuläre Abflug am 2. Tag, von der Spitze aus, zum Glück ohne körperliche Konsequenzen ausgegangen ist.

Es schneit weniger im Süden, was zur Absage vom Rennen in San Pellegrino führte. Dafür werden wir in der Reiteralm trainieren und vorbereiten auf die Rennen in Frankreich 16. & 17.12.2021

21.11.2021 Pitztal (A)

Eeeeendlich! Nach langen 11 Monaten darf ich wieder so richtig im Rennen kämpfen und Vollgas geben. Und der erste Event brachte bereits die volle Bandbreite an Emotionen.

Ja ich fühlte mich gut, köperlich voll parat, mental geklärt und technisch top vorbereitet. Ich war zunächst wenig nervös oder spürte was spezielles. Dann, nach dem Trainingslauf überwältigten mich kurz all die Emotionen der Freude, Wettkampfadrenalin und Tatendrang. Mit der Nummer 4 katapultierte ich mich aus dem Startgate für den Zeitlauf. Es ging nicht ganz alles auf, aber das Gefühl war okey. -> Als mir die anderen Athlten für den Superlauf gratulierten sah ich es: :-) Bestzeit!

Doch auch mit dem roten Bib waren die Läufte alles andere als Spaziergänge. Die starken Gegner forderten mir alles ab. Mal lag ich hinten, kämpfte mich nach vorn, began Fehler, wurde überholt, schaffte den Anschluss und dann, gings halt im Halbfinale nicht mehr auf. Im kleinen Finale presste ich nochmals alles raus und gewann den 5. Schlussrang. Für ein Comebackrennen ist das für mich ganz akzeptabel, macht jedoch grossen Hunger auf mehr!

Next Stopp: Val Thorens

Trainingsalltag

In einer Trainingsgruppe im S4 in Interlaken, zusammen mit Patrick Gasser, ehemaliger Skicrosser, trainieren wir abwechslungsreich und sehr gezielt. Auf den gletschern in Zermatt und Saas Fee feile ich an der Technik, über Starts oder gehen Beachen. Auch hier ist sich messen und fighten angesagt - aber immer mit Spass und vernünftigem Risiko.


Ausblick 2021/22

Trotz fehlender Resultate blieb mir der B-Kader Status im SwissSki Skicross Team erhalten. Meine Nase ist nun geflickt und das Bike-Kraft-Ausdauer-Sommertraining nimmt seinen Lauf. Ich bin zuversichtlich, im kommenden Winter wieder mit Emotionen auf dem Siegerpodest meine Berichte zu füllen. Bis dahin, suche ich weiter:

  • einen Hauptsponsor mit Helmlogo
  • Silber- und Broncesponsoren
  • wertvolle Produkte-Partner als Botschafter
  • Fans und Supporter aller Art


Saison 2020/21

tja schwierig war sie, diese Saison 20/21 - nicht nur wegem COVID

Von aussen merkt man mir nichts an. Als Vorfahrer zeigte ich aufsteigende und mit den Topathleten vergleichbare Läufe ...

ABER ...

eben. Was im Gehirn, im innersten Kopf so abging nach dem Horrorcrash in Laax, sieht man in meiner Performance oder meinem Verhalten nicht. Die hightech hochsensiblen Testmaschinen des Swiss Concussion Center Zürich stellten jedoch eine folgenreiche Diagnose.

Mit meiner verminderten neurologischen Reaktionsfähigkeit wäre es zu gefährlich für Folgeverletzungen, in die Zweikämpfe im Skicross zu steigen. Somit eröffnete ich an allen Rennen, ja sogar am Showrennen von RedBull in Andermatt die Wettkämpfe. Auch die Kamerafahrt hinter Fanny Smith war cool.

Toll, wenn auch hart. Ich liebe den Skicross gerade wegen den Mann-zu-Mann Kämpfen, dem sich linientechnischen Messen und taktischen Ausspielen. Das blieb halt aus, aber ich musste zu Trainingszwecken immer mit dem Team mitreisen. Das ist etwa so, wie wenn man mit einer Wurst den Hund neckt. :-)

Lenk

Unsere Trainer, die Pistenbauer und die Mannschaft am Betelberg @LenkBergbahnen haben einen anspruchsvollen Skicross gebaut. Ich fühlte mich echt parat und die Trainings verliefen top. Doch dann der viele Schnee und schlussendlich sogar Regen ... keine Chance auf Rennen :-(
Jetzt ist für den 6.02. Crans Montana eingesprungen. Hoffen wir, das Wetter verbessert sich!

Reiteralm

Nach meinem Crash und der Verletzungspause, tastete ich mich hier in Österreich wieder ans Renngeschehen heran. Ich durfte die Quali bestreiten und das fühlte sich sehr gut an. Bis zum ersten Heat dauerts aber noch ein bisschen.

Laax

Bis am 3.12.20 top Training in Laax mit guten Pistenverhältnissen mit kurzem & intensiven Parcours. Aber dann... aus mir unerklärlichen Gründen sprang ich in der Besichtigung über das letzte Element und dann ... bämmm
lande ich im Gegenhang des letzten Sprungs ... Resultat, Heliflug und Reha zu Hause. Leider kann ich so schlecht in Arosa teilnehmen.


Saas Fee zum Zweiten

Outdoorsport - bei aller Liebe, er hat auch seine Tücken. Im Hochalpinen Raum, wie auf über 3000 MüM wechseln die Wetterverhältnisse enorm schnell. Ansich keine neue Erkenntnis. Nun hat dies jedoch dazu geführt, dass ich wirklich verblasen wurde, aber so richtig... Ja somit flog auch die Chance auf einen Weltcupstartplatz davon. Dafür packe ich all meine Kraft in den Europacup mit Ziel die Gesamtwertung zu holen. Falls wir dann mal Rennen austragen dürfen... we'll see. Schaut weiterhin hier, FB oder im Insta gil_sx vorbei und vor allem, bleibt vital und lebensfreudig!

Start in Saas Fee

Das Wetter auf dem Gletscher bringt immer wieder Überraschungen mit sich. Wir wurden recht von Sturmböhen verweht und mussten am ersten Tag abbrechen. Der Zeitlauf galt als Resultat. Danach griffen die COVID Massnahmen und wir reisten wieder nach Hause. Ich bereite mich im Home-Training weiterhin auf die Saison vor und bin hoffnungsvoll, dass wir irgendwann Rennen bestreiten können.